Beispiel 4: Teambildung

 

Wer:
Firma mit 8 Personen (mit dem Inhaber/Geschäftsführer).

Warum:
Veränderung der Zuständigkeiten (Erteilung der Prokura an einen Mitarbeiter). Änderungen im Team – ein „neuer“ Mitarbeiter. Optimierungswunsch der Zusammenarbeit.

Wie:
in Form eines Re-Teamings (Teambildung), das mit Themen die für diesen wichtig waren – wie z.B.: Rangordnungsmodell, Dreamteam, Überarbeitung des Organigramms – wurde ein lebbares Organigramm erstellt und mit einem Ritual beendet.

Teilnehmer:
8 TeilnehmerInnen und TrainerIn.

Abschluss:
ein lebbares bzw. optimiertes Organigramm wurde erarbeitet, die Verleihung der Prokura hat keinen Neid sondern große Freude im Team ausgelöst. Der „neue“ Mitarbeiter wurde im Team aufgenommen und ist voll integriert. Die Gruppe sieht sich als TEAM.

Erfolgsursache:
miteinander erleben, Ressourcen sichtbar und bewusst machen, Erstellung eines neuen lebbaren Organigramms (in dem die Talente der MitarbeiterInnen einbezogen wurden). Die Wertschätzung hat jede/r im Team erfahren, dadurch resultierte die Entwicklung von Maßnahmen, Vorbereitung auf „Stolpersteine“ das heißt, agieren – anstatt reagieren, möglich.

Feedback:
Das Feedback der gesamten Firma war äußerst positiv.

Besonderheiten:
eine Neuorganisation war noch nicht in ein solches Re-teaming eingeflossen – daher eine sehr gute Möglichkeit, Aufgaben optimal zu verteilen. Die Begleitung der „Beförderung“ hat den ansonst aufkommenden Neid gar nicht erst entstehen lassen.

Zeitaufwand:
1,5 Tage in einem gut geeigneten Seminarhaus (mit Outdoormöglichkeiten).

Folgewirkung:
das Team arbeitet sehr gut zusammen, die Zufriedenheit der MitarbeiterInnen ist sehr groß, Humor ist auch wieder zurückgekehrt und das Team ist äußerst motiviert. Nach 6 Monaten gab es einen halben Tag, bei dem noch mal nachgefragt und nachjustiert wurde – wo noch Bedarf war – der follow up day wurde aufgrund der hohen Zufriedenheit immer wieder verschoben - normalerweise macht man so einen Tag nach ca. 2-3 Monaten.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass so ein Teamtraining, mit minimalem Aufwand, den Arbeitsalltag äußerst positiv beeinflusst, das Betriebsklima entscheidend verbessert und dadurch das Teamempfinden neu „lebbar“ definiert wurde. Der Motivationsschub wie die Nachhaltigkeit dieses Trainings wurde mehrfach betont und  immer wieder bestätigt.